Top 7 Aktivitäten Koh Chang

Unsere Top 7 Aktivitäten für einen Besuch der Insel Koh Chang

Am besten am ersten Tag direkt einen Roller besorgen!

Unsere Top 7 Aktivitäten für den Besuch der Insel Koh Chang

Nach 5 Tagen Bangkok hatten wir uns dazu entschlossen ans Meer zu fahren. Als Ziel haben wir nach etwas Recherche „Koh Chang“ ausgewählt, eine Insel im Osten Thailands. Während unseres Aufenthalts haben wir die Insel einmal ringsum erkundet. Welche Orte es dabei uns auf unsere Top 7 Aktivitäten Liste geschafft haben, könnt ihr hier nachlesen.

1. White Sand Beach 

Die Straße entlang des White Sand Beach auf Koh Chang ist vor allem in den Abendstunden sehr vom Party-Tourismus geprägt. Es reihen sich Bars, Restaurants und Hotels dicht aneinander, Musik aus jeder Kneipe und Menschen gekleidet wie Besucher am Ballermann.

Dennoch lohnt sich ein Besuch des White Sand Beach. Nimmt man die erste Möglichkeit in Richtung Strand, bekommt man sofort ein anderes Bild. Bei Meeresrauschen kann man sich eines der vielen Restaurants, die Ihre Tische und Stühle im Sand stehen haben, aussuchen und zu humanen Preisen Essen und Trinken während man seine Füße im Sand vergräbt. Musik wird hier nur laut, wenn kurzzeitig keine kleine Feuershow geboten wird, die wirklich beeindrucken ist in dieser Kulisse.

Nach dem Essen tut ein kleiner Verdauungsspaziergang gut. Es lohnt sich allemal am Meer entlang Richtung Norden zu gehen. Man erreicht dann irgendwann den Backpacker-Abschnitt, wo es neben Hostels auch kleines Holzhütten gibt, bei denen Cocktails und andere erfrischende Getränke ausgeschenkt werden.

Der White Sand Beach liegt, so wie die meisten Strände der Insel, an der Westküste im nördlichen Teil an der Rural Road, der Hauptverkehrsstraße der Insel. So ist der Strand mit dem Roller von überall sehr gut zu erreichen.

Kleiner Tip: Seht zu, das ihr kurz vor Sonnenuntergang am Strand seid. 😉 

2. Kai Bae View Point

Unsere erste Tour mit dem Roller auf Koh Chang ging an der Westküste entlang Richtung Süden. Vorbei an verschiedenen kleinen Dörfern und Strandabschnitten, wo man gut und gerne eine kleine Verschnaufpause machen kann.

Wer die Aussicht von etwas weiter oben genießen möchte, der fährt am besten zum Kai Bae View Point. Von dort aus habt ihr einen super Blick auf die Inseln (v.L.n.R) Ko Man Nai, Ko Man Nok, Ko Pli und Ko Yuak. Letzteres eignet sich wohl super zum Schnorcheln. Wir sind leider nicht dazu gekommen. Aber unter Wasser wird es für uns demnächst auch noch gehen! 😉

Rüber kommt ihr ganz einfach mit den Anbietern Kai Bae Hut bzw. Kayak Chang, oder aber ihr schnappt euch ein Paddelboot und paddelt die paar Meter selbst zur Insel. Diese Variante würden wir bevorzugen!

 

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3. Steg mit Leuchtturm

Sobald die Hauptverkehrsstrasse in Richtung Osten verläuft, kommt ihr nach kurzer Zeit am Bang-Bao Pier vorbei. Bei Bang-Bao handelt es sich um das letzte Dorf an der Westküste Koh Changs und ist zum großen Teil ein Fischerdorf. Fisch und Krebse an jeder Ecke und kleine Boote mit Fischernetzen und Angeln bestückt fahren im Dunkeln aufs Meer hinaus. Von hier aus kommt man auch mit dem Boot zu Koh Changs Nachbarinseln und kann auch hier einen Tauchausflug buchen.

Parken (mit dem Roller) auf dem „offiziellen“ Parkplatz kostet hier 20 Baht. Jedoch gibt es hier keine besonderen Leistungen, so dass ihr theoretisch auch ein Stück vorher an der Straße parkt wie sonst auch.

Neben Fischrestaurants befinden sich am Steg vom Bang-Bao Pier auch diverse Shops, wie man sie aus anderen Dörfern und Städten kennt. Was uns nur aufgefallen ist sind die etwas höheren Preise. In unserem Fall haben wir nach jeweils einer Elefanten-Hose (diese lockeren langen Hosen, meistens mit Elefanten drauf) und wir haben die gute Frau nicht auf unter 250 Baht pro Hose (!) bekommen. Zum Vergleich: In Bangkok und Chiang Rai haben wir die selbe Hose für 100 Baht gesehen.

Geht man bis ans Ende des Stegs durch gibt es auf der linken Seite einen Street Food Stand, der sogar ein paar Sitztische direkt am Rand des Stegs stehen hat.

4. Den Osten mit dem Roller erkunden

„Komm, lass uns einmal um die Insel fahren!“

Leichter gesagt als getan. Denn im Süden der Insel fehlt knapp ein Kilometer Straße zwischen der West- und der Ostseite. Na gut, dann fahren wir morgen eben einfach von unserer Unterkunft aus in die andere Richtung!

Auf der Karte entdecken wir einen Wasserfall, der in etwa auf unserer geplanten Route liegt, ein wenig ins Landesinnere. Ob da wohl zu dieser Jahreszeit genügend Wasser fließt?

Mit dem Roller sind wir mittlerweile etwas geübter, Zeit also für neue Herausforderungen! Nach zunächst befestigter Straße biegen wir so ziemlich am nördlichsten Punkt der Insel rechts ab in Richtung Wasserfall. Von hier sind etwas noch etwa 4 Kilometer.

Die Straße beginnt irgendwann etwas holpriger zu werden, die letzten Meter bestanden weitestgehend nur aus Kies 😄 Hui, das macht irgendwie Spaß!

„Water little bit“

Okay, so etwas haben wir uns schon gedacht. Die letzten 500 Meter geht man zu Fuß zum Wasserfall. An einer Art Eingang kommt uns eine Frau entgegen und weißt uns auf ein Schild hin, das auf dem Boden liegt. „40 Baht“ steht dort geschrieben. Auf Grund der aktuell herrschenden Trockenzeit befindet sich nur sehr wenig Wasser in den Flüssen und daher bekommen wir 50% RaBAHT! (Sorry, der musste sein 🤣).

Obwohl wirklich wenig Wasser floss, war es dennoch ein sehr schöner Ort. Man konnte einfach mal kurz inne halten und die Töne des Waldes hören, die glatte Spiegelung  im Wasser und die Reflexionen an den Felsen bestaunen. Einige Minuten saßen wir einfach nur da.

Etwas Gesellschaft hatten wir auch 🙂

 

Nach diesem kleinen Abstecher machen uns weiter auf den Weg zur Ostseite der Insel. Wir kommen am Cabana Ferry Pier vorbei, das wir bei unsere Ankunft nur im Dunkeln gesehen haben. Unser Tankanzeige springt mittlerweile zwischen zwei und einem Strich hin und her. Das der Roller auf der Insel unser bester Freund ist, wird spätestens jetzt deutlich 😄.

An der letzten richtigen Tankstelle sind wir optimistisch vorbei gefahren. Zum Glück befinden sich hier lokale Wohnzimmer-Kiosks, bei denen wir uns bzw. unseren Roller mit Sprit versorgen können. Ja, ihr habt richtig gehört. Den Sprit bekommt ihr hier in Flaschen zu kaufen. Das sieht dann so aus:

Getankt wird dann vom Besitzer des Kiosks höchstpersönlich (Hier geht’s zum Video). Wir vermuten so soll vermieden werden, das jemand denkt, es handelt sich um irgendeinen Fusel und kann getrunken werden?!

Während der Strecke ergeben sich viele Möglichkeiten einfach mal anzuhalten oder in eine unbefestigte Straße einzubiegen. Generell sollte man für den Trip genügend Zeit einplanen und vor allem gut vorbereitet sein und etwas warmes zum Anziehen einpacken. Was WARMES? Ja, sobald es dunkel wird gehen die Temperaturen an manchen Stellen etwas nach unten. Zusätzlich kommt noch der Fahrtwind dazu und es kann richtig kalt werden. Wir haben unsere Zipper-Pullis einfach in den „Kofferraum“ getan.

5. Blaue Bänke mit Blick auf’s Meer

Zu den zahlreichen Must-Stopp Stellen an der Ostküste zählen unter anderem blaue Bänke mit Blick auf’s Meer, eine Aneinanderreihung von blauen Bänken, die zum Meer gerichtet sind. Wieso? Keine Ahnung! Aber es ist ein super Ort für eine kleine Pause.

6. Steg zum Horizont

Schon von weitem sehen wir durch Bäume hindurch immer mal wieder etwas ins Meer ragen. Wir kommen mit unserem Roller immer näher und suchen dann nur noch nach einer Parkmöglichkeit.

Den Roller abgestellt, die Helme verstaut. Unser Blick wendet sich in Richtung Meer. Vor uns ein verlassener Steg, der scheinbar bis zum Horizont ragt. Wo man eigentlich Boote und kleine Yachten vermuten würde, war nichts.

Wir gehen den Steg entlang und haben das Gefühl, das dieser mit jedem Schritt länger wird. Man hat das Bedürfnis los zu rennen und so weit wie nur möglich im Meer zu stehen um sich umzudrehen und die Insel von dort aus zu betrachten.

Das letzte Mal, als wir die Insel aus dieser Perspektive sahen, war Nachts im Dunkeln bei unseren Ankunft auf Koh Chang.

7. Kleines Fischerdorf „Ban Salak Phet“ im Süden

Wir erreichen langsam auf der Ostseite den südlichen Teil der Insel. Am Ende unseres kleinen Ausfluges erwartet uns ein kleines Fischerdorf namens Ban Salak Phet. Die Häuser sind auf Stelzen gebaut, kleines Boote fahren aufs Meer hinaus und kommen mit einem frischen Fang wieder nach Hause.

Es ist sehr ruhig. Bis auf die lauten Motoren der Boote herrscht Stille in diesem Dorf. Und das beste: wir scheinen hier die einzigen Besucher zu sein! 🙂

„Viewpoint“ – solche Schilder führen uns meistens an besondere Orte. Über schmale Wege aus Bambus zwischen Holzhütten hindurch führt es uns diesmal zu einem Steg, der zu einem Restaurant gehört. Das kommt unserem Hunger gerade recht 😄!

Geleitet wird das Restaurant in Ban Salak Phet von einem Schweden, der vor vier Jahren auf die Insel gekommen ist. Es ist immer wieder interessant Leute zu treffen, die so einen großen Schritt in ihrem Leben getätigt haben!

Solltest du vor haben in nächster Zeit nach Thailand zu reisen und du möchtest eine Insel besuchen? Dann ist Koh Chang mit Sicherheit eine gute Wahl. Hier ist für jeden etwas dabei und wir haben noch lange nicht alles davon gesehen!

Unsere Top 7 Koh Chang Orte auf einen Blick:


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Ein Lebenszeichen

  1. hallo ihr beiden,
    ein schöner Beitrag über Koh Chang. Die Fotos von dem großen Steg gefallen mir super. Vielleicht auch darum weil er mir entgangen ist. Ich war letztes Jahr nach langer zeit ebenfalls wieder mal in Thailand und hab auf der Insel altes Thai-Feeling aufgefrischt.
    wenn es euch interessiert schaut mal vorbei.
    https://www.servus-servus.de/geruhsames-inselleben-auf-koh-chang/

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