Impfen, was für eine schöne Erfahrung. Vor allem 4 Mal an einem Abend. Und mit einem Menschen, der das Ganze irgendwie nicht so toll findet. Hier findet ihr unser Impftagebuch. 🙂

Runde 1

Dienstag, 06.12.: Welche in schönes Nikolausgeschenk. Auf geht’s zum Tropenarzt. Nach einer eingehenden Beratung wurde mir klar, dass ich an diesem Tage gleich vierfach geimpft werde, 2 Piekser pro Arm. Patrik durfte nur dreimal dran glauben, reichte ihm aber auch.

Bei mir ging das echt mega schnell: Hepatitis A & Typhus, Tollwut und Japanische Enzephalitis waren schnell geimpft, Hepatitis B dauerte zwar auch nicht länger, kribbelte aber mehr. Nicht hinschauen und einfach die ganze Zeit labern („Jetzt dürfen Sie erstmal 2 Tage keinen Kraftsport machen“ – „Ich wär ja froh, wenn ich ÜBERHAUPT mal Kraftsport machen würde“), nach 2 Minuten war ich durch. Bei Patrik dauerte das Ganze etwas länger, aber auch er überstand mehr oder weniger unbeschadet die Prozedur. Zur Belohnung gönnten wir uns erstmal eine Dönerbox.

Mittwoch, 07.12.: Poah, ganz schön schwer, die Arme. SO fühlt es sich also an, wenn man Sport getrieben hat. Gerade mein rechter Arm war nicht wirklich einsatzfähig (ich glaube Hepatitis B ist Schuld. Oder Tollwut?) und so quälten wir uns durch den Tag. Bloß die Arme nicht allzu viel bewegen und erst recht keinen Rucksack oder Beutel tragen. Alles, was sich weiter oben im Schrank befindet und in den nächsten Tagen eventuell von uns benötigt werden könnte, wurde von uns im Voraus weiter unten platziert. Außerdem fühlte ich mich den ganzen Tag über etwas grippig und konnte schlecht schlafen, da jede Drehung irgendwie schmerzte.

Donnerstag, 08.12.: Es wird langsam besser…

Freitag, 09.12.: Yeah, kaum noch was zu merken! Okay, so ein Schlag auf den Oberarm ist vielleicht immer noch nicht besonders angenehm, aber es geht tatsächlich, die Bewegungsfreiheit ist zurück und auch ein Rucksack kann getragen werden. Ist auch besser so, wir wollen schließlich nach Berlin fahren. Mit großem Rucksack.

Samstag, 10.12.: Was, wir wurden geimpft? Nix mehr zu merken.

Runde 2: 

Donnerstag, 15.12.: Eine Woche vergangen, der nächste Arztbesuch steht an. Ganz einfach und unkompliziert ohne Termin. Nur zwei Impfungen? Easy. Kombi-Impfung Tetanus/Diphtherie/Polio ist diesmal an der Reihe, meine letzte Impfung scheint tatsächlich schon ein ganzes Weilchen her zu sein… Und die zweite Tollwut-Impfung. „Sind Sie Rechts- oder Linkshänder?“ – „Links“. Okay. Und zack, landete die Impfung im… Na, in welchem Arm wohl? Im Linken. 😀 Na gut, dann wird die nächsten Tage halt nicht mehr geschrieben. Das alles ging wieder so unglaublich schnell, dass Patrik dachte, ich hätte was im Wartezimmer vergessen. Aber auch er hat seine 3 Impfungen etwas unbeschadeter überstanden als beim ersten Mal. 🙂

Freitag, 16.12.: Eigentlich gehts ganz gut. Der Arm ist zwar ein bisschen schwer, aber nicht zu vergleichen mit dem letzten Mal. Allerdings bin ich abends mit meiner Mama im Theater und sitze genau mit meinem linken Arm zu ihr gewandt. Anstupsen ist keine super tolle Idee, aber mit der Zeit gewöhne ich mich an den Schmerz.

Samstag, 17.12.: Ich merk nix mehr, juhu!

Montag, 19.12.: Irgendwie gehts mir nicht ganz so gut. Kälte, Gliederschmerzen… Ob das an der Impfung liegt?

Dienstag, 20.12.:
Na super, erstmal krank…

Mittwoch, 21.12.: Ja, es geht wieder. Ich kann zumindest wieder arbeiten. Weihnachten kann kommen. Ich muss noch Weihnachtsgeschenke kaufen, da passt kranksein auch gerade irgendwie gar nicht rein…

Du möchtest mehr über die Krankheiten wissen, gegen die wir geimpft wurden? Gehe zur Impf-Übersicht.


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